Merken An einem regnerischen Dienstagmorgen, als ich nach einem neuen Backprojekt suchte, fiel mir ein kleines Päckchen Hojicha-Pulver in den Händen, das ich von meiner letzten Reise nach Kyoto mitgebracht hatte. Der warme, geröstete Duft erinnerte mich sofort an jenen gemütlichen Teehaus-Nachmittag, wo ich diesen besonderen gerösteten Grüntee zum ersten Mal kostete. Ich wollte diesen einzigartigen Geschmack unbedingt in einen Kuchen verwandeln, und was daraus entstand, wurde zu einem meiner absoluten Favoriten. Die Kombination aus leichter, luftiger Genoise und seidiger Sahne ist einfach unwiderstehlich.
Als ich diesen Kuchen das erste Mal für meinen Geburtstag backte, stand meine Schwester in der Tür und rief: Was riecht hier so unglaublich gut? Der ganze Wohnung war von diesem warmen, nussigen Hojicha-Duft erfüllt. Am Tisch herrschte plötzlich Stille, als alle das erste Bissen nahmen und dann gleichzeitig leise mmm machten. Seitdem ist dieser Kuchen bei jedem Familienfest ein absolutes Muss, und ich bekomme mindestens drei Mal pro Woche die Bitte, ihn wieder zu backen.
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Zutaten
- 4 große Eier (Zimmertemperatur): Raumwarme Eier sind das Geheimnis für maximales Volumen beim Aufschlagen
- 120 g Kristallzucker: Gibt dem Biskuit die nötige Süße ohne den feinen Hojicha-Geschmack zu überdecken
- 120 g feines Mehl (gesiebt): Mehlsieben beugt Klümpchen vor und sorgt für eine besonders feine Krume
- 20 g Hojicha-Pulver: Das Herzstück des Rezepts in japanischen Feinkostläden oder online finden
- 40 g ungesalzene Butter (geschmolzen): Macht den Teig geschmeidig und verhindert Trockenheit
- 30 ml Vollmilch: Hilft beim Einbinden der geschmolzenen Butter in den Eischnee
- 1/4 TL feines Meersalz: Enhält den Geschmack und schafft einen perfekten Kontrast zur Süße
- 300 ml Sahne (mindestens 35% Fett): Sehr kalte Sahne ergibt die stabilste Schlagsahne
- 40 g Puderzucker: Löst sich in der kalten Sahne besser als Kristallzucker auf
- 10 g Hojicha-Pulver: Extra Portion für die Creme, damit der Teegeschmack richtig durchkommt
- 1 TL Vanilleextrakt: Ergänzt Hojicha perfekt mit warmer, süßer Note
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Anweisungen
- Ofen vorbereiten:
- Heizen Sie den Ofen auf 170°C vor. Legen Sie den Boden einer 20 cm runden Kuchenform mit Backpapier aus fetten Sie die Ränder nicht ein.
- Ei-Zucker-Mischung erwärmen:
- Geben Sie Eier und Zucker in eine hitzebeständige Schüssel und stellen Sie diese über einen Topf mit leicht simmerndem Wasser. Rühren Sie ununterbrochen, bis die Mischung lauwarm ist (ca. 40°C).
- Zum Eischnee schlagen:
- Nehmen Sie die Schüssel vom Herd und schlagen Sie die Mischung mit einem Elektromixer auf hoher Stufe. Das dauert etwa 7 Minuten bis die Masse hell und dreifach vermehrt ist. Reduzieren Sie dann die Geschwindigkeit für eine weitere Minute.
- Trockene Zutaten falten:
- Sieben Sie Mehl Hojicha-Pulver und Salz zusammen. Heben Sie diese Mischung in zwei Portionen vorsichtig unter den Eischnee ohne die Luft herauszunehmen.
- Butter-Milch-Mischung einarbeiten:
- Vermischen Sie geschmolzene Butter und Milch in einer kleinen Schüssel. Geben Sie einen Esslöffel Teig dazu und rühren Sie durch. Falten Sie diese Mischung dann behutsam in den Hauptteig ein.
- Backen:
- Gießen Sie den Teig in die vorbereitete Form und klopf Sie sie sanft gegen die Arbeitsfläche um Luftblasen zu entfernen. Backen Sie den Kuchen 23 bis 25 Minuten bis der Oberfläche leicht zurückspringt.
- Auskühlen lassen:
- Lassen Sie den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen. Fahren Sie dann mit einem Messer am Rand entlang und stürzen Sie ihn auf ein Gitter. Entfernen Sie das Backpapier und lassen Sie ihn vollständig auskühlen.
- Hojicha-Sahne schlagen:
- In einer sehr kalten Schüssel sieben Sie Hojicha-Pulver und Puderzucker. Fügen Sie die kalte Sahne und Vanille hinzu und schlagen Sie bis sich medium-steife Spitzen bilden.
- Zusammenbauen:
- Schneiden Sie den ausgekühlten Biskuit waagerecht in zwei oder drei Lagen. Bestreichen Sie jede Lage mit Hojicha-Sahne und verstreichen Sie auch die Oberseite. Nach Wunsch mit zusätzlichem Pulver bestreuen.
- Abkühlen:
- Stellen Sie den Kuchen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank bevor Sie anschneiden. So erhalten Sie saubere gleichmäßige Stücke.
Merken Bei meinem ersten Versuch sah der Kuchen nicht besonders hübsch aus und die Sahne lief etwas an den Seiten. Aber als ich dann den ersten Bissen nahm und dieses unglaubliche Aroma auf der Zunge spürte, wusste ich dass es mir egal war. Ein perfekter Kuchen muss nicht makellos aussehen Hauptsache er schmeckt so unvergesslich wie dieser.
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Der perfekte Teig
Die Kunst eines Genoise liegt im richtigen Aufschlag und der sanften Falttechnik. Wenn der Eischnee zu fest geschlagen wird wird der Teig zäh und verliert seine wunderbare Leichtigkeit. Falten Sie die trockenen Zutaten mit einer großen Bewegung von unten nach oben ein und vermeiden Sie es den Teig zu sehr zu bearbeiten.
Hojicha richtig dosieren
Der intensive geröstete Geschmack von Hojicha kann variieren je nach Hersteller und Röstgrad. Beginnen Sie mit der angegebenen Menge und probieren Sie den Teig vor dem Backen. Wenn Sie mehr Teegeschmack möchten können Sie bis zu 5 Gramm extra Pulver hinzufügen.
Serviertipps für besonderen Anlässe
Dieser Kuchen eignet sich perfekt für Dinnerpartys und besondere Feiertage. Er lässt sich auch einen Tag im Voraus backen und lagert im Kühlschrank wunderbar durch. Servieren Sie ihn mit einer Tasse frisch aufgebrühtem Hojicha-Tee für ein vollständiges Geschmackserlebnis.
- Für eine luxuriöse Note können Sie zwischen den Lagen eine dünne Schicht Erdbeermarmelade hinzufügen
- Geröstete Haselnüsse auf der Oberseite geben einen herrlichen Kontrast
- Lassen Sie den Kuchen 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank kommen damit die Sahne weicher wird
Merken Ich hoffe dieser Hojicha-Kuchen findet auch in Ihrer Küche einen festen Platz. Es ist ein Rezept das nicht nur您的 Geschmacksknospen verwöhnt sondern auch wunderbare Erinnerungen schafft.
Fragen und Antworten zum Rezept
- → Was unterscheidet Hojicha von regulärem Matcha?
Hojicha besteht aus gerösteten grünen Teeblättern und -stielen, die bei hohen Temperaturen geröstet werden. Dieser Prozess verleiht dem Tee seine charakteristische tiefbraune Farbe und reduziert die Bitterkeit erheblich. Matcha wird aus ungerösteten, schattengedünsteten Blättern hergestellt und hat eine intensiv grüne Farbe mit herberen Noten.
- → Kann ich Hojicha-Pulver durch anderen Tee ersetzen?
Am besten funktioniert Matcha-Pulver als Alternative, allerdings wird der Geschmack intensiver und bitterer. Für ein milderes Ergebnis können Sie gerösteten Oolong oder sogar gerösteten Kaffee verwenden, dies verändert jedoch den Charakter beträchtlich.
- → Warum muss die Eimasse auf 40°C erwärmt werden?
Das Erwärmen stabilisiert die Eimasse und ermöglicht eine bessere Luft incorporation beim Aufschlagen. Die Wärme denaturiert die Proteine leicht, was zu einer stabileren Schaumstruktur führt und ein stärkeres Volumen ermöglicht.
- → Wie lange hält sich der completed Kuchen?
Im Kühlschrank hält sich der Kuchen bis zu 3 Tage, wobei die Sahne mit der Zeit etwas weicher wird. Für optimale Textur sollte er innerhalb von 24-48 Stunden genossen werden. Ohne Sahne kann der Biskuit eingefroren und bis zu einem Monat aufbewahrt werden.
- → Kann ich diesen Kuchen glutenfrei machen?
Ja, ersetzen Sie das Mehl durch eine qualitativ hochwertige glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan. Die Textur wird möglicherweise etwas dichter, aber der Geschmack bleibt erhalten. Stellen Sie sicher, dass alle Zutaten, einschließlich Hojicha-Pulver, zertifiziert glutenfrei sind.