Merken An einem verregneten Nachmittag im letzten Herbst entdeckte ich zufällig ein kleines Teegeschäft in Kyoto das duftende Hojicha im Angebot hatte. Der geröstete, nussige Geruch zog mich sofort in seinen Bann und ich kaufte mehrere Packungen mit der vagen Idee eines Experiments. Zurück in meiner Küche probierte ich das Pulver zunächst in meinem morgendlichen Haferbrei, aber die wahre Magie entfaltete sich in diesen Keksen. Die Kombination aus geröstetem Grüntee und weißer Schokolade war so überwältigend gut, dass ich innerhalb einer Woche drei Chargen backen musste, um den Nachbarn und Kollegen gerecht zu werden.
Meine Freundin Lisa besuchte mich damals während meiner Experimentierphase und ihr fiel fast die Kaffeetasse aus der Hand, als sie den ersten Biss nahm. Ihr Gesichtsausdruck wechselte von Neugier zu reiner Verzückung und sie bestand darauf, dass sie das Rezept für ihre Hochzeitstorte haben müsse, allerdings in Keksform. Seitdem sind diese Hojicha Brownie Cookies unser ständiger Begleiter bei filmischen Abenden, und ich habe gelernt, immer eine doppelte Menge vorzubereiten.
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Zutaten
- 120 g Mehltyp 405: Das Fundament für die perfekte Keksstruktur, nicht zu fest und nicht zu brüchig
- 20 g ungesüßtes Kakaopulver: Bringt eine subtile Tiefe die wunderbar mit dem Hojicha harmoniert
- 12 g Hojichapulver: Das Herzstück dieses Rezepts, gerösteter grüner Tee mit nussigen Noten
- 1 TL Backpulver: Sorgt für die charakterischen rissigen Oberflächen dieser Brownieartigen Kekse
- 1/2 TL feines Meersalz: Ein Geheimtipp der den Geschmack der Schokolade hervorhebt
- 115 g weiche Butter: Geschmolzen und leicht abgekühlt für die köstlichste Kekstextur
- 120 g brauner Zucker: Bringt Feuchtigkeit und eine kräftige Karamellnote ein
- 50 g Kristallzucker: Schafft die knusprigen Ränder die wir so lieben
- 1 großes Ei: Zimmertemperatur ist hier entscheidend für eine gleichmäßige Mischung
- 1 TL Vanilleextrakt: Rundet den Geschmack mit seiner warmen aromatischen Tiefe ab
- 100 g weiße Schokolade: Gehackt oder als Drops, die perfekte cremige Ergänzung zum gerösteten Tee
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Zubereitung
- Den Backofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 175 Grad vor und lege zwei Backbleche mit Backpapier aus, das spart später Zeit beim Reinigen
- Die trockenen Zutaten vermischen:
- In einer mittleren Schüssel werden Mehl, Kakaopulver, Hojichapulver, Backpulver und Salz gründlich verquirlt bis alles gleichmäßig verteilt ist
- Die Basis erstellen:
- In einer großen Schüssel die geschmolzene Butter mit beiden Zuckersorten mischen, bis die Mischung glänzt und sich etwas abkühlt
- Leichtigkeit einbringen:
- Das Ei und die Vanille unterrühren bis die Mischung schön glatt und glänzend aussieht
- Alles vereinen:
- Nach und nach die trockenen Zutaten unterheben, gerade so lange bis kein Mehl mehr sichtbar ist, übermäßiges Rühren macht die Kekse zäh
- Die letzte Note hinzufügen:
- Falte die weißen Schokostücke vorsichtig ein, damit sie gleichmäßig verteilt werden
- Formen und platzieren:
- mit einem Esslöffel oder einem Portierer ca. 5 cm auseinander liegende Häufchen auf die Bleche setzen
- Die magische Backzeit:
- 10 bis 12 Minuten backen, die Ränder sollen fest sein, die Mitte aber noch leicht weich aussehen
- Das wichtigste Geheimnis:
- Fünf Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, bevor du sie auf ein Gitter trasferierst, damit sie ihre Form perfekt behalten
Merken Meine kleine Nichte entdeckte diese Kekse beim letzten Familienessen und war so fasziniert von ihrer ungewöhnlichen Farbe, dass sie zunächst vorsichtig probierte. Ihre Augen leuchteten auf und sie erklärte sofort, dass dies ihre neuen Lieblingskekse seien und sie das Rezept für ihren Schulgeburtstag wünsche. Seitdem backe ich sie regelmäßig für Schulfeste und sie sind immer die ersten, die verschwinden, von Eltern und Kindern gleichermaßen geliebt.
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Die perfekte Konsistenz erreichen
Durch Versuch und Irrtum habe ich gelernt, dass der Moment zu erkennen, an dem die Kekse perfekt sind, eine Kunst für sich ist. Die Ränder sollten leicht fest sein, während die Mitte noch weich wirkt, sie werden auf dem Blech noch nachbacken. Wenn du sie zu lange backst, verlierst du diese köstliche Brownieartige Konsistenz, die dieses Rezept so besonders macht.
Das Geheimnis der Zutatenwahl
Nicht jedes Hojichapulver ist gleich, ich habe mehrere Marken ausprobiert, bevor ich meinen Favoriten fand. Ein hochwertiges Pulver mit einer tiefen bernsteinfarbenen Farbe macht den Unterschied zwischen einem guten Keks und einem unvergesslichen Erlebnis. Die weiße Schokolade sollte eine gute Kakaobutterqualität haben, denn minderwertige Schokolade wird schnell ölig und verdirbt die Textur.
Aufbewahrung und Serviertipps
Diese Kekse schmecken am besten, wenn sie leicht lauwarm sind, mit einem Hauch von geschmolzener Schokolade in der Mitte. Ich bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf, mit einem Stück Brot um die Feuchtigkeit zu erhalten, das hält sie bis zu fünf Tage wunderbar weich. Für ein besonders elegantes Dessert kannst du einen Keks mit einer Kugel Vanilleeis servieren, die Kontraste sind magisch.
- Nimm die Kekse 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank
- Eine Prise Fleur de Sel auf einem noch warmen Keks hebt das Aroma zusätzlich
- Diese Kekse eignen sich perfekt als persönliches Geschenk, schön verpackt in einem Glas mit Band
Merken Genieße diese kleinen Wunderwerke mit einer Tasse heißem Hojicha für die vollkommene Geschmacksexplosion. Sie sind nicht nur Kekse, sondern ein kleines Stück japanische Kulinarik in deiner eigenen Küche.
Fragen und Antworten zum Rezept
- → Was ist Hojicha-Pulver und wo bekomme ich es?
Hojicha ist ein gerösteter japanischer Grüntee mit nussigem, mildem Geschmack. Das Pulver erhalten Sie in asiatischen Lebensmittelläden, gut sortierten Teefachgeschäften oder online. Es ähnelt Matcha-Pulver, hat aber durch das Rösten eine dunklere Farbe und milderes Aroma.
- → Kann ich Hojicha durch Matcha ersetzen?
Ja, Matcha funktioniert als Alternative, verleiht den Cookies aber ein intensiveres, grasigeres Tee-Aroma. Hojicha bleibt durch das Rösten milder und nussiger. Falls Sie nur Matcha haben, reduzieren Sie die Menge leicht auf 8-10 g für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis.
- → Wie erkenne ich, dass die Cookies fertig gebacken sind?
Die Cookies sind fertig, wenn die Ränder fest sind, die Mitte aber noch leicht weich erscheint. Diese leichte Unterkochung sorgt nach dem Abkühlen für die perfekte kaugerechte Konsistenz. Die Backzeit von 10-12 Minuten bei 175°C liefert optimale Ergebnisse.
- → Lassen sich die Teigkugeln einfrieren für späteres Backen?
Absolut, portionieren Sie den Teig in Kugeln und frieren Sie diese auf einem Backblech vor. Danach in einen Gefrierbeutel geben und bis zu 2 Monate einfrieren. Backen Sie die gefrorenen Kugeln direkt bei 175°C, wobei die Backzeit um 1-2 Minuten verlängert werden kann.
- → Welche Schokolade passt am besten zu Hojicha?
Weiße Schokolade harmoniert hervorragend mit dem gerösteten Hojicha-Aroma, da ihre Vanillenoten den nussigen Geschmack ergänzen. Alternativ können Sie dunkle Schokolade (70%) für kräftigere Kontraste oder Milchschokolade für mildere Süße verwenden.
- → Warum braune und weiße Zucker im Teig verwenden?
Die Kombination aus braunem und weißem Zucker sorgt sowohl für Feuchtigkeit als auch für knusprige Ränder. Brauner Zucker mit seinem Melassegehalt macht die Cookies innen weicher und kaugerechter, während weißer Zucker die Außenkante schön kross backt.